Der Innradweg – eine g´schmackige Gaumentour

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Der Genussradler wird die Palette an regionalen Gerichten zu schätzen wissen. Kohlehydrate und Flüssigkeit sind in jeder Radtasche Pflicht. Die kulinarischen Hinweise entlang des Radweges sollte man ebenfalls im Gepäck haben.

Die Schweizer locken nicht nur mit Sgraffiti geschmückten Engadinerhäuser sondern auch mit online-Kochshows, in denen typische regionale Gerichte wie Plain in Pigna vorgekocht werden. Tirol hat die Küchengeheimnisse entlang des Innradweges in einer Rezeptsammlung zusammengefasst und animiert nicht nur zum Nachkochen von Spezialitäten wie der Graukassuppe sondern auch zum Verkosten vor Ort. Bayerisches Lebensgefühl vermittelt das Chiemsee-Alpenland mit einer Anleitung zum „Brotzeitln“. Selbstverständlich mit regionalem Charakter: Käse vom Bauern, Wurst vom Dorfmetzger, Brez’n vom Bäcker und Radieschen vom Wochenmarkt. Appetit machen die ausgezeichneten Gastwirte, Direktvermarkter und Bauernmärkte Oberbayerns und im Passauer Land. Im Bierland Oberösterreich steht neben der Braukunst vor allem die gemütliche Atmosphäre der Kultiwirte im Vordergrund.

Nach der Mündung der Salzach in den Inn beginnt der oberösterreichische Abschnitt der Route und kurz nach Braunau das „Europareservat Unterer Inn“. 55 Kilometer lang erstreckt sich das Naturschutzgebiet flussabwärts, mit zahlreichen Inseln, Au-Vegetation und über 300 Vogelarten. Über Obernberg, dem Augustiner Chorherrenstift Reichersberg gelangen die Radler schließlich nach Schärding und in die Dreiflüssestadt Passau.